
Pflege
Fell
Nebst seinem aussergewöhnlichen Charakter fällt der Bergamasker Hirtenhund durch sein rustikales Zottelfell auf. Dieses besteht in den vorderen Körperpartien aus rauerem Deckhaar (Ziegenhaar). Im hinteren Bereich dominieren Unterhaar und Wolle, welche, wird der Hund nicht gekämmt, sich ineinander vermischen und verfilzen.
An Ausstellungen sind nur Bergamasker mit dem urtümlichen Zottelfell zugelassen, da dieses ein typisches Rassemerkmal darstellt.
Verzottelt
Wünscht man dieses typische Zottelfell bei seinem Bergamasker, darf der Welpe ausser an Kopf, Schulter und Rute nicht gekämmt werden.
In seinem zweiten Lebensjahr (mit ca. 15 Monaten) verfilzt der Hund unter dem langen Welpenhaar in größeren Platten über den ganzen Körper. Diese Filzplatten werden nun in 3-4 cm breite Zotteln von aussen nach innen bis zum Haaransatz geteilt.
Beim fertig verzottelten Hund beschränkt sich die Fellpflege darauf, nach jedem Fellwechsel die Zotteln wieder bis auf die Haut zu teilen. Der Kopf bis zu den Schultern sowie die Rute werden gekämmt, wie es im Standard vorgesehen ist.
Die Zotteln werden regelmässig in die gewünschte Länge gekürzt, damit der Hund in seiner Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird.
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Foto: Merlot del Piervez | |
Gekämmt
Selbstverständlich kann das Fell des Bergamaskers auch gekämmt oder durch Scheren kürzer gehalten werden. Auch wenn sich dabei das Aussehen verändert und vom Standard abhebt, am einzigartigen Charakter ändert sich damit nichts! Vielleicht kann auch die Verbreitung der Rasse vom aufgekämmten Bergamasker profitieren, denn einen so zotteligen Hund in der Wohnung zu halten ist nicht jedermanns Sache.
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Foto: Onda (Ciuffa) Arcobaleno | |
Ernährung
Unsere Hunde werden nach der Methode BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) ernährt, das heisst, mit viel frischem Fleisch und Fisch, Knochen, rohem Gemüse, Obst und Kräutern.
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Ich habe mich für diese Ernährungsweise entschieden, weil ich überzeugt bin, dass Rohfütterung das natürlichste Futter für den Hund ist. Es enthält keine Konservierungsstoffe, keine künstlichen Zusatzstoffe, keine Farb- und keine Geschmackstoffe, sondern einzig und allein die gewünschten Bestandteile.
Die Zubereitung ist im Vergleich zum Fertigfutter sicher etwas aufwändiger, die Freude am Fressen für die Hunde dafür umso grösser.
Es gibt verschiedene Anbieter für Frischfleisch und Knochen, die über ein abwechslungsreiches Sortiment verfügen.
Die Kosten sind gegenüber Fertigfutter aus dem Fachhandel unwesentlich höher. Vorteilhaft und am kostengünstigsten ist es, wenn sich ein Metzger in der Nähe findet, bei dem man das Fleisch direkt beziehen kann.
Wer mehr über B.A.R.F. wissen möchte:
» Download Informationen B.A.R.F. (PDF)




